Schlafstörungen


Wenn Schafe zählen nicht mehr hilft...

 

 

„Der Schlaf ist wie eine Taube: streckt man die Hand ruhig nach ihr aus,

setzt sie sich drauf, greift man nach ihr, fliegt sie weg.“ (Paul Dubois)

 



Ein gestörter Schlaf hat spürbare Konsequenzen für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden

Sie liegen seit Stunden im Bett, wälzen sich hin und her, weil sich einfach keine perfekte Schlafposition finden lässt. Die Uhr zeigt schon zwei und in nur vier Stunden klingelt bereits der Wecker. Doch Sie grübeln und grübeln.... dann schlafen Sie doch irgendwann ein, aber schrecken nur wenig später wieder hoch. Erst nach einer Weile schlummern Sie wieder ein. Nur gefühlte Minuten später reißt Sie schließlich der schrille Wecker aus dem kurzzeitigen, mit allen Mitteln errungenen Schlaf ....

 

Fast jeder von uns kennt das Gefühl, wenn man morgens erwacht und so müde und abgeschlagen ist, als hätte man die ganze Nacht kein Auge zugetan. Oder man versucht verzweifelt einzuschlafen, wird aber von sorgenvollen Gedanken daran gehindert. Wenn dies ab und zu vorkommt ist das kein Grund zur Sorge. Bedenklich wird es, wenn der Schlaf über einen längeren Zeitraum Probleme bereitet.

 

Fachleute sprechen dann von Schlafstörungen, wenn der Betroffene länger als einen Monat mindestens drei Mal pro Woche schlecht schläft, er tagsüber nicht leistungsfähig ist und sehr unter diesem Zustand leidet.

 


Welche Schlafstörungen gibt es?

Man kann grob vier Kategorien von Schlafstörungen unterscheiden:

  • Insomnien
    Dies ist die Bezeichnung für klassische Einschlaf- und Durchschlafstörungen, bzw. nicht erholsamen Schlaf.
  • Hypersomnien
    Probleme, tagsüber wach zu bleiben; ungewolltes Einschlafen am Tag trotz ausreichendem Nachtschlaf. 
  • Parasomnien
    Störungen die während des Schlafes auftreten, z.B. Albträume, Schlafwandeln, Zähneknirschen, Sprechen im Schlaf.
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
    Typisch hierfür sind Probleme zu "normalen" Zeiten schlafen zu können. (Tritt vorübergehend oft nach Fernreisen auf). 

 

Die moderne Schlafforschung geht davon aus, dass über die Hälfte der Schlafstörungen vermutlich seelische Ursachen hat. Auf der anderen Seite können auch organische Erkrankungen zu Schlafproblemen führen. 

  

Daher ist eine genaue Einzelfallbetrachtung mit anschließender Diagnose unerlässlich, um abzuklären, ob tatsächlich die Schlafstörung als primäres, eigenständiges Krankheitsbild zu behandeln ist.

 

 


Wie hilft hier die Hypnose?

Ich bitte Sie, vor Beginn einer Therapie, von dem Arzt Ihres Vertrauens ausschließen zu lassen, dass Ihre Schlafstörung organischen Ursprungs ist. Nur dann kann ich Sie mit der Hypnotherapie erfolgreich behandeln.

 

Bei der Therapie von seelisch bedingten Schlafstörungen steht immer der Grundkonflikt im  Vordergrund, der gelöst werden muss. Probleme, die zu stark belasten verhindern guten Schlaf. Werden sie verdrängt, fordern sie nachts ihre Aufmerksamkeit,  in Form von Gedankenkreisen oder Albträumen.

 

Meine Therapie ist so aufgebaut, dass im ersten Schritt während der Hypnose der Konflikt aufgedeckt und verarbeitet wird, damit so  die Notwendigkeit, problematische Themen in der Ruhe der Nacht „bearbeiten“ zu müssen, nicht länger besteht.

 

Der zweite Schritt besteht im wieder erlernen tiefster Entspannungszustände und die eigenständige Anwendung (Selbsthypnose) um Ihnen wieder zu einem gesunden, erholsamen Schlaf zu verhelfen.